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Mehr vom Leben – warum Achtsamkeit in aller Munde ist

Du hetzt durch den Tag von A nach B ohne innezuhalten und ohne nach links und rechts zu schauen. Du hast das Gefühl, dein Leben rast an dir vorbei und alles wird dir zu viel. Und hier kommt das Zauberwort Achtsamkeit ins Spiel, das aktuell in aller Munde ist. Doch was hat es genau mit dieser Achtsamkeit auf sich?

Achtsam sein leicht gemacht

Achtsamkeit ist eine Form des bewussten Wahrnehmens deiner Umwelt und deines Körpers. Es geht darum, dass du innehältst und dich nicht von einer Vielzahl äußerer Einflüsse ablenken oder beeinflussen lässt. Du konzentrierst dich nur auf das Hier und Jetzt und bist ganz bei dir. Das bedeutet, dass du deine Aufmerksamkeit fokussierst und dabei einen klaren Bewusstseinszustand erreichst. Der Begriff ist gerade in aller Munde und wird von verschiedenen Institutionen und Personen in verschiedenen Facetten erläutert und ausgelegt. Was alle Erklärungen gemeinsam haben, ist die Idee den Alltag zu entschleunigen.

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Achtsamkeit in den Alltag integrieren

Wow, denkst du, jetzt muss ich es noch irgendwie schaffen, dieses Achtsamkeitsding in meinen Alltag zu integrieren. Wo passt das denn zeitmäßig noch rein, vielleicht schnell vor dem Sport? Genau das ist das Gegenteil von dem, was mit Achtsamkeitsübungen erreicht werden soll. Achtsamkeitsübungen sollen nicht zu mehr Stress, Belastung oder Überforderung führen, sondern das genaue Gegenteil bewirken. Also atme tief ein und aus. Nehme bewusst wahr, wie der Atem durch deinen Körper fließt und dein Puls einen gleichmäßigen Rhythmus bekommt. Und schon hast du eine kleine Achtsamkeitsübung durchgeführt. Diese kleine Übung kannst du ab heute in deinen Alltag integrieren.

Im Alltag achtsam sein

achtsamkein beitrag 2Eine andere Form der Schulung der Achtsamkeit ist das bewusste Wahrnehmen deiner Umwelt. Verweile auf einem deiner täglichen Wege für ein paar Minuten an einem Ort, der dich spontan zum Innehalten anregt. Nehme diesen Ort bewusst wahr. Lass deine Gedanken frei schweifen und versuche nicht einen Gedanken festzuhalten. Lasse die Gedanken kommen und gehen ohne jegliche Wertung. Bist du schon mal bewusst durch den Tag gegangen, also im wörtlichen Sinn? Nehme einen Weg, den du gehst, bewusst war, Schritt für Schritt. Spüre deine Füße, deine Bewegungen, die Veränderungen an deinem Atem. So führst du im Alltag eine Gehmeditation durch.

Achtsamkeit im Alter

Vermutlich hat es jeder von uns schon einmal gemerkt. Mit steigendem Alter geht plötzlich so manches nicht mehr so leicht, wie es vielleicht in den frühen Zwanzigern gewesen ist. Sich so etwas einzugestehen, ist meistens nicht leicht und besonders die ältere Generation verschließt ab und an die Augen vor ernsten Themen. Ein gutes Beispiel ist mein Großvater, der inzwischen stolze 89 Jahre alt ist. Was man bei ihm besonders schnell merkt, ist die Tatsache, dass er nicht mehr besonders gut zu Fuß ist. Die Spaziergänge werden kürzer, dauern dafür länger und werden anstrengender. Auch das Treppensteigen war augenscheinlich ein Problem für ihn. Trotzdem wollte er lange Zeit nicht einsehen, dass besonders das Treppensteigen eine ernstzunehmende Gefahr für ihn darstellt. Ich und meine Eltern haben dann kurzerhand entschieden einen Kooperationspartner eines Treppenliftherstellers in das Haus meines Großvaters zu bestellen. Der Junge Mann hat bei der etwas verwinkelten Treppe Maß genommen und einige Tage später hatten wir ein Angebot in Händen. Es hat uns noch viel Überredungsarbeit gekostet, aber letztendlich war mein Großvater einverstanden mit der Installation des Treppenliftes von Sanimed.

Und zu guter Letzt. Erzwinge nichts und gehe die Sache entspannt an.

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